Deutscher Meister Triplette 2026 – DA IST DAS DING

Bei der deutschen Meisterschaft Triplette am Wochenende haben sich Johannes, Lukas und Kevin selbst für eine unglaubliche Tages- und Saisonleistung belohnt und nach ihrem Landesmeistertitel vor zwei Wochen nun auch den deutschen Meistertitel nach BaWü geholt – Herzlichen Glückwunsch zu diesem absolut verdienten Erfolg!
Die von Düsseldorf Sur Place ausgerichtete deutsche Meisterschaft im Triplette ging auch in diesem Jahr mit 128 hochklassigen besetzten Teams an den Start – 35 davon aus Baden-Württemberg.
Mit dabei auch 7 Spieler des BC Stuttgart, die in insgesamt 5 verschiedenen Teams unseren Verein bestens repräsentiert haben.
Nach einer spannenden Poule-Phase konnten die BCS-Spieler auf insgesamt wirklich tolle Ergebnisse zurückblicken!
Maxim lieferte sich mit seinem Team einen erbitterten Kampf und musste sich gegen den späteren Viertelfinalgegner von Johannes und Lukas schließlich knapp geschlagen geben, sodass die Reise hier im B-Turnier weitergeht.
Auch Béla und sein Team lieferten sich zwei umkämpfte Poule-Spiele, wobei sie sich gleich im ersten Spiel zu 12 gegen das Team Koch/Koch/Tromeur beweisen konnten. Auch das zweite Spiel ging mit 13:11 beinahe über die volle Distanz und konnte schließlich gewonnen werden. Nach diesem tollen 2:0 aus dem Poule war die Reise dann leider im 32tel zu Ende, wo Saar03 eine starke Performance ablieferte und sich damit klar durchsetzte.
Bei Felix zeigte sich ein ähnliches Bild: Eine wirklich starke Leistung brachte ihn und sein Team mit einem souveränen 2:0 und zwei deutlichen Siegen (zu 3 und zu 0) durch die erste Phase, wonach dann allerdings im 32tel Schluss war, als NiSa01 Ein wirklich starkes Spiel auf den Platz brachte.
Das vierte Stuttgarter Team ging mit Nina und Bea gleich mit zweifacher Stuttgart-Beteiligung an den Start. Gemeinsam mit ihrem Spielpartner Aaron aus Horb konnten sie sich trotz stark besetztem Poule deutlich durchsetzen und gaben in den ersten beiden Spielen insgesamt nur einen Punkt ab. Auch im 32tel konnten die drei ihren Lauf fortsetzen und zeigten erneut eine starke Leistung, wodurch sie völlig verdient einen weiteren hohen Sieg einstreichen konnten und mit 13:2 ins 16tel Finale einzogen.
Dort war dann aber leider Schluss: Nach einer bitter umkämpften Partie auf anspruchsvollen Plätzen vor der Halle mussten sich die 3 schließlich zu 12 geschlagen geben und verpassten den zweiten Tag trotz durchgehend starker Leistung somit um nur einen Punkt.
Blieben also noch unsere golden Boys, die mit ihrem Mitspieler Kevin als amtierender Landesmeister ganz klar zum Feld der Favoriten gehörten.
Auch diese gingen mit einem klaren 2:0 durch die Poulephase, in der sie mit 13:0 und 13:4 die ersten beiden deutlichen Siege einfahren konnten.
Im 32tel und 16tel warteten dann zwei weitere BaWü-Teams, die mit 13:0 und 13:7 jedoch ebenfalls schnell kapitulieren mussten, nachdem sich Johannes, Lukas und Kevin den Tag über warm gespielt hatten.
Als einziges Stuttgarter Team im zweiten Tag wurde dann abends ganz pflichtbewusst nach dem Essengehen nur ein kurzer Höflichkeitsbesuch auf dem Zimmer des Fanclubs geleistet und zeitig die Bettruhe angetreten – eine Strategie die sich am nächsten Morgen sogleich auszahlte, als der Achtelfinalgegner Berlin01 mit 13:4 bei den ungebrochen stark aufspielenden Jungs die Segel streichen musste.
Den ersten wirklichen Krimi gab es dann im Viertelfinale – erneut ein BaWü-Duell – gegen Peter und Tamara Muschel sowie ihren Mitspieler Johannes Frick. Nach zähem Ringen und einer eher durchwachsenen Performance auf allen Seiten zeigte sich beim Stand von 8:9 dann doch, wer die stärkeren Nerven hatte. In einer spektakulären letzten Aufnahme sichert Johannes mit einer Doppelstelle das 5er Päckchen und beendet damit die Partie – was für ein Moment, da fiel bei dem ein oder anderen unserer mitgereisten Fans (und bei den Spielern) ein Erleichterungsschrei und die erste große Last ab – spätestens ab hier war klar: Das kann hier wirklich was werden heute!
Im Halbfinale wurde die Sache schließlich nicht weniger knapp und spannend: Mit Finn Ochsenreiter, Frank Böhm und Jean-Francois Wittmann (RhPf01) wartete ein anspruchsvoller Gegner. Ein entsprechender Krimi war sodann auch das Spiel, bei dem die Chancen und die Gesamtleistung durchweg ausgeglichen schien. In der vorletzten Aufnahme hat RhPf dann schließlich sogar den Sieg in der Hand, kann ihn aber nicht verwandeln. Und auch hier zeigte sich wieder die Nervenstärke von Johannes, Lukas und Kevin: Unter größtem Druck, bei einem Rückstand von 9:12 verwandeln die Jungs jede Chance, die sich ihnen bietet und beenden auch diese Partie mit einem 4er Päckchen.
Im Finale wartete mit BaWü02 nicht nur ein anderes hochklassiges Team desselben Landesverbandes, sondern mit Jannik Schaake, Tobse Müller und Pascal Keller auch langjährige Freunde und für Kevin sogar ein Vereinskollege – was für ein schönes Finale: BaWü01 gegen BaWü02 – so hat man das doch gern!
Mit eisernen Nerven und einer tollen Leistung auf allen Positionen gelang es Johannes, Lukas und Kevin hier von Anfang an, den Gegner unter Druck zu setzen. Zunächst ging es dabei recht ausgeglichen hin und her – bis die Jungs mit einem Stand von 5:4 erstmals die Führung übernahmen und ab da auch nicht mehr hergeben wollten.
Vor allem durch zahlreiche zwingend gelegte Kugeln konnte sich das Team aus Jo, Lukas und Kevin hier einen Vorteil verschaffen, da BaWü02 von Beginn an auf der Schussposition Probleme hatte und diese auch nachdem gedreht wurde nur bedingt in den Griff bekam.
Stetig ging es nun immer weiter Richtung Sieg und damit auch erstem deutschen Meistertitel für alle drei – da die Nerven bis zum Schluss zu behalten war nicht leicht und so war die Last, die beim Endstand von 13:6 von den Schultern unserer drei Meister abfiel auch für alle sichtbar.
Auch wenn die Jungs vielleicht erst mal einen Moment für sich gebraucht hätten, gab es hier natürlich kein Halten mehr und neben dem DPV-Team, das für Interviews bereitstand, stürmten auch die verbliebenen Stuttgarter Fans das Feld – man munkelt, es sei die ein oder andere Träne geflossen.
In diesem Sinne: den allerherzlichsten Glückwunsch an Johannes, Lukas und Kevin, die sich gestern verdient zum deutschen Meister der Königsklasse Triplette gekrönt haben. Gerade Johannes und Lukas, die seit Jahren (bzw. eher Jahrzehnten) auf Top-Niveau spielen und trotzdem bisher nie diesen letzten großen Schritt geschafft haben, haben sich diesen Titel verdient wie kaum sonst jemand in Boule-Deutschland – über Kevin und seine sagenhaften Leistungen der vergangenen 2 Jahre müssen (glauben wir) auch nicht mehr viele Worte verloren werden. Ein menschlich wie spielerisch großartiges Team, dem wirklich jeder auf dem Platz und hinter den Bildschirmen diesen Sieg gegönnt hat!
So kann die DM-Saison doch gerne starten – Allez BCS!
Wer die Jungs noch mal aus wirklich absolut jedem erdenklichen Winkel fotografiert und alle Momente festgehalten sehen will, darf sich auch gerne noch mal unten durch die Galerie klicken – nur der finale Siegmoment fehlt, da waren wir mit schreien beschäftigt – sorry (:






































































































